Die D2 des Heidelberger TV musste sich am Samstagabend auswärts bei der TSF Ditzingen mit 1:3 geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start kämpften sich die Heidelbergerinnen zurück ins Spiel und zeigten im dritten Satz, welches Potenzial in ihnen steckt. Am Ende fehlte jedoch die nötige Konstanz, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.
Ohne Trainerin Katrin, die gerade Beachvolleyball-Weltmeisterin in der Altersklasse 45+ geworden ist, dafür aber mit den Trainerinnen Silke und Tashi, startete das Team in die Partie. Alle Auszeiten wurden im Laufe der vier Sätze ausgeschöpft – doch zunächst wollte der Spielfluss einfach nicht aufkommen.
Der erste Satz (16:25) verlief aus Heidelberger Sicht alles andere als optimal. Die Mannschaft fand nur schwer ins Spiel und lag zwischenzeitlich bereits mit 5:15 zurück. Im Angriff fehlte der Durchschlag, Abstimmungsprobleme und eine fehlende Absicherung machten es den Gegnerinnen leicht. Dazu kamen zu viele Aufschlagfehler. So ging der Satz deutlich an die Gastgeberinnen.
Im zweiten Satz (22:25) lief es schon besser. Die Heidelbergerinnen fanden zunehmend heraus, wie sie erfolgreich punkten konnten: Mit gezielten Lineschlägen und kurzen, getippten Bällen setzten sie Ditzingen unter Druck. Die Partie wurde enger, doch in der entscheidenden Phase verhinderten zu viele Eigenfehler den möglichen Satzausgleich.
Im dritten Satz zeigte die D2 dann, was in ihr steckt. Das Team pushte sich gegenseitig, wurde im Angriff erfolgreicher und kämpfte um jeden Ball. Beim Stand von 21:21 wurde es noch einmal spannend, ehe Emma mit einer starken Aufschlagserie den Satzgewinn perfekt machte. Mit 25:21 belohnten sich die Heidelbergerinnen für ihren Kampfgeist und meldeten sich eindrucksvoll zurück.
Die Hoffnung auf eine Wende war damit geweckt, doch im vierten Satz (17:25) schlichen sich erneut zu viele Fehler in der Annahme und im Angriff ein. Die Ditzingerinnen nutzten diese Schwächen konsequent aus und entschieden den Satz sowie das Spiel für sich.
Ein besonderes Lob verdient Zuspielerin Lisa, die in Abwesenheit von Sally die komplette Partie durchspielen musste. Sie meisterte diese Aufgabe souverän und wurde dafür verdient zur MVP des Spiels gewählt.
Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass an diesem Abend durchaus mehr drin gewesen wäre. Die Heidelbergerinnen hatten die Möglichkeiten, das Spiel enger zu gestalten und vielleicht sogar zu gewinnen, waren insgesamt aber zu unkonzentriert und machten sich mit zu vielen Eigenfehlern das Leben schwer. Entsprechend enttäuscht trat das Team die Heimreise an.
Doch der Blick geht nach vorne: Am kommenden Samstag wartet mit der DJK Schwäbisch Gmünd die nächste Herausforderung. Um 19:00 Uhr will die D2 in der Pestalozzi-Halle wieder angreifen und zeigen, dass sie es besser kann. Dafür braucht es von Beginn an Konzentration, mehr Konsequenz im Angriff und den Teamgeist, der im dritten Satz bereits aufblitzte.
Auf geht’s, HTV!

